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Amazing Web Adventures 2.1 – Wen man nicht zum Tee einladen sollte

Es war ein fauler, fauler Tag. Rosie hatte sich seit dem Morgen ganze vier Mal in ihrer Hängematte bewegt. Einmal, um ihre Angel auszuwerfen, ein weiteres Mal, um eine Flasche Limo zu trinken, schließlich noch einmal, weil ihr Arm eingeschlafen war und gerade vor einer Viertelstunde, um mit ihrer Angel eine Packung Schokokekse heranzuziehen und zur Hälfte aufzuessen. Sie überlegte gerade, sich die Krümel vom Kleid zu zupfen, aber das wäre die fünfte Bewegung gewesen und eindeutig zu viel des Guten. Die Sonne schien, wie sie es die ganze Zeit tat, und das Bächlein plätscherte vor sich hin. Eine entspannende Ruhe, in der man die Augen schließen und vor sich hin dösen konnte. Nur gelegentlich drang ein gedämpftes Hämmern, Sägen oder Bohren aus der W.E.W. – Trina, die dabei war, den Jubilator zu reparieren. „Das ist das Leben“, seufzte sie und schob sich einen weiteren Keks in den Mund (was noch immer als Bewegung Nummer vier zählte). Sie hatte aufgehört, die Tage zu zählen, die sie schon hier drüben im Internet waren. Scheinbar waren die Probleme mit dem Websubstanzpixeltransformationsmaterialisierungsjubilator größer, als ihre beste Erfinderfreundin angenommen hatte. Trina hatte erklärt, woran es lag, aber Rosie hörte bei so was nur mit einem Ohr zu (und prompt war alles wieder zum anderen hinaus). Also hieß es abwarten und Limo schlürfen. Aktionismus war hier fehl am Platze. Klar, sie hätte wie Karacho ein bisschen surfen gehen können, immerhin war das hier das Internet, aber der Aufwand schien ihr zu groß. Es lief ja nicht weg.

„Wenn man vom Teufel spricht …“ Sie schielte unter den Augenlidern hervor. Vielleicht dachte der Ninjawinzling, dass sie ein Nickerchen machte und zog direkt wieder ab. Andererseits konnte sie ihm eine Kopfnuss versetzen, wenn er nahe genug herankam. Eine schwierige Entscheidung – Kopfnuss und Bewegung Nummer fünf, oder Gefahr laufen, vollgequatscht zu werden. Sie versuchte, die Faust zu ballen, aber es war noch ein Keks drin, den wollte sie dann doch nicht zerkrümeln. 

„Hallo, Rosie.“

Piep – Dies ist der automatische Anrufbeantworter der unvergleichlichen Rosie. Ich bin zurzeit mental nicht anwesend. Bitte hinterlassen Sie mir eine Nachricht, es sei denn, Sie heißen Karacho, dann schaltet sich das Gerät automatisch ab. Klick!“

„Sehr witzig.“ Er beäugte die Kekspackung auf dem Boden.

„Denk nicht mal dran!“

„Schon gut, zu viel Süßkram ist ohnehin nicht gut für meine Fitness.“

„Ist ja ekelhaft. Gebrauch dieses Wort bitte nicht in meiner Nähe.“ Sie holte die Angel ein. Der kleine Quälgeist hatte die faule Stimmung verscheucht.

„Schon was gefangen?“

„Schokokekse.“ Sie schob die Ätherangel zusammen, eine von Trinas neuesten Erfindungen. Eine Teleskoprute, an die ein Kasten mit Skala montiert war, mit der sie ihre bevorzugte Beute auswählen konnte – Limo, Kekse, Comichefte oder Hamburger. Danach musste sie nur einen Knopf drücken und die Angel auswerfen. Dabei fuhren kleine Antennen aus, die sich gelegentlich bewegten, während der Saugnapf (statt eines Hakens) irgendwo im Internet fischte. Wenn was Passendes anbiss, musste Rosie nur noch an der Kurbel drehen und den Fang einholen. „Gibt es in deinem Raum der Gefahren keine Fallen mehr, oder warum nervst du anständige Staatsbürger?“

„Ich sehe keine.“

„Na, mich! Du bist hier im Staat Rosieland und als einzige Bürgerin muss ich wohl anständig sein.“

„Fallen habe ich noch genug. Gerade gestern habe ich einen neuen Parcours mit rotierenden Sägeblättern entdeckt. Aber momentan suche ich mein Nunchaku.“

„Die stecken doch unter deinen Hosenträgern, wie immer.“

Karacho zog sie hervor. „Eben nicht, das ist nur mein Ersatz.“

„Kochlöffel?“

„Ich habe nichts anderes gefunden.“

„Du hast dir einen aus Kochlöffeln gebastelt?“ Sie grinste über das ganze Gesicht.

„Was soll ich machen, ich kann nicht unbewaffnet herumlaufen“, erwiderte er zerknirscht. „Gestern waren sie noch da. Ich habe sie gewaschen und zum Trocknen aufgehängt und heute Morgen … einfach weg!“

„Das ist allerdings merkwürdig. Klingt mir verdächtig nach Ninjas, wer sonst sollte so blöd sein und zwei Holzstäbchen klauen?“

„Vermutlich planen sie einen Angriff und erhoffen sich so einen Vorteil!“ Der Junge ging sofort in Kampfstellung und schwang sein Kochlöffelnunchaku. „Die sollen nur kommen!“

„Bestimmt bist du auch mit Küchenutensilien gefährlich“, kicherte Rosie.

„Ich bin immer gefährlich!“

„Natürlich, mein Kleiner. Lass uns Trina fragen, vielleicht weiß die was.“ Sie brauchte zwei Versuche, um aus der Hängematte zu kommen. „Eine Plackerei ist das!“

„Du könntest auch einfach herausplumpsen.“

„Eine Rosie plumpst nicht, du Banause.“ Sie hatte schon eine Kopfnuss parat, aber Karacho hielt Sicherheitsabstand, als sie zum Wohnmobil schlenderten.

Das Tonbandgerät leierte noch viel mehr, so dass sich die Nationalhymne God save the Queen anhörte wie der gleichnamige Punkrocksong.

Trina öffnete die Tür, ihr Gesicht verrußt, nur die Augen frei, wo sie ihre Schweißerbrille getragen hatte, die jetzt um ihren Hals baumelte. „Gerade rechtzeitig.“ Sie sah auf eine Taschenuhr in ihrer Hand und winkte die beiden herein.

„Wofür rechtzeitig? Für die Heimreise?“ Drinnen plätscherte sanfte Klaviermusik vor sich hin.

„Für den 5-Uhr-Tee. Hier, setzt euch.“ An einer Werkbank standen drei Stühle und es war mit feinem Porzellan gedeckt.

„Ich mag keinen Tee“, erwiderte Rosie, nahm aber dennoch Platz, denn es gab Gebäck.

„Ich bitte Pfefferminze.“

„Kommt sofort, Karacho.“ Trina ging zu einer altmodischen Musicbox neben dem Kühlschrank und drückte eine Taste. „Süß, sehr süß oder ekelhaft süß?“

„Wie süß ist denn ekelhaft süß?“

Die Erfinderin zuckte mit den Schultern: „Ich habe es noch nicht ausprobiert, du bist Vorkoster.“ Sie nahm eine dampfende Tasse aus dem Inneren der Musicbox und stellte sie auf die Werkbank.

„Sollte die nicht eigentlich Musik statt Tee machen?“

„Das ist mein neuer Teeessenzamplifizierer. Der dudelt nur nebenbei.“

„Dein Tee-was?“

„Nennen wir ihn T.E.A. Maker – er kocht perfekten Tee und hat eine Zeitschaltuhr, so vergesse ich meine Teestunde nicht.“ Sie selbst trank Schwarztee mit viel Milch auf der Stufe sehr süß.

Rosie schob sich eine Handvoll Gebäck in den Mund: „Ein Getränkeautomat wäre besser.“

„Und, wie ist er?“, fragte Trina.

Karacho nippte an seinem Pfefferminztee und verzog das Gesicht. „Bah, wirklich ekelhaft. Wer trinkt denn sowas?” Angewidert schob er die Tasse fort.

„Man kann nie wissen.“

Rosie zeigte auf eine Roboterkatze ganz aus poliertem Messing: „Kann die den Kaffee kochen?“ Statt der Augen hatte die Erfindung kleine Kameras und das Maul war ein Lüftungsschlitz. „Und warum muss die so doof grinsen?“

„Katzen grinsen vermutlich gern. Was sie kann, weiß ich nicht genau, Kaffee kochen auf jeden Fall nicht. Eigentlich surrt sie nur und streicht herum. Sie ist mir zugelaufen. Eine mechanische Katze.“

„Zugelaufen?“, fragte Rosie und schüttelte den Kopf. „Einfach so? Da ist doch was faul. Die mit ihren Kameraaugen führt doch nichts Gutes im Schilde!“

„Was soll sie schon machen, sie hat nicht mal Krallen.“

„Und wie die grinst … Am besten, wir verschrotten sie, vielleicht ist da ne Bombe drin!“

„Ich habe nachgesehen – ein kompliziertes Uhrwerk und brillante Elektronik, aber keine Bombe.“

„Hätte ja sein können …“, gab Rosie zu bedenken.

„Du magst nur keine Katzen.“

„Katzen sind wie Ninjas, sie schleichen herum und kratzen. Außerdem fressen sie Mäuse.“

„Die hier nicht, man muss nur ihre Zahnräder ölen, damit sie schön surrt.“

„Also, ich mag Katzen“, warf Karacho ein.

„Das interessiert doch jetzt keinen. Wir sind überhaupt nur hergekommen, um zu erfahren, wie weit du mit dem Jubilator bist?“

Trina tätschelte der mechanischen Mieze den Kopf. „Es ist jetzt ein Rejubilator. Ich habe ein paar Änderungen daran vorgenommen. Kommt, ich zeige es euch.“ Sie gingen zum Fernseher hinüber. „Ich experimentiere mit der Pixelsubstanz, denn ich muss es ja irgendwie schaffen, uns von hier wieder in die reale Welt zu materialisieren.“

„Hey, das ist mein Nunchaku!“ Karacho zeigte auf seine Waffe, die nun Teil des Rejubilators war.

„Nun ist es ein Bytetranswellenoszillator“, antwortete Trina.

„Ja, dann …“ Karacho hatte keine Ahnung, was die Erfinderin meinte, aber um nicht ganz dumm zu erscheinen, sagte er: „Dann ist er nicht mehr zu gebrauchen.“

„Dafür kannst du heute Abend die Suppe kochen, Kleiner.“ Rosie schob ihn zur Seite. „Kann uns dieses Dings endlich heimbringen?“

Trina kratzte sich nachdenklich am Kinn: „Tja, leider noch nicht. Dafür konnte ich damit Pixelmaterie animieren.“

„Hä? Sprich doch deutsch mit uns.“

Sie seufzte: „Ein Nebeneffekt des Rejubilators ist es, dass er Internetsubstanz zum Leben erwecken kann.“

„Du machst mich fertig!“, stöhnte Rosie. „Er tut was?“

„Na, er erweckt Dinge im Internet zum Leben. Fotos oder Grafiken zum Beispiel.“

„Du meinst ein Bild von Ashton Kutcher?“

„Das auch.“

„Und der fängt dann an zu leben?“

„Irgendwie schon, aber er hat keine Intelligenz.“

Rosie rieb sich die Hände: „Braucht er auch nicht.“

„Damit zu spielen ist viel zu gefährlich. Ich weiß nicht, was ein Animierter so überhaupt will.“

„Ach, komm schon. Ein oder zwei Ashtons werden schon nicht schaden. Die könnten neben meiner Hängematte stehen und mir zufächern.“

„Lieber nicht.“

„Und Zac Efron? Mit dem geht bestimmt nichts schief!“, flehte Rosie.

„Oder Bruce Lee? Was ist mit Bruce Lee? Ich brauche ihn als Sparringspartner.“

„Halte dich da raus, Karacho!“

„Warum sollst du nur in den Vorteil des Rejubilators kommen?“

Rosie hob die Faust: „Weil ich die Chefin bin!“

„Du bist vielleicht die Anführerin, aber nicht die Königin. Wenn du einen Ashton kriegst, will ich einen Bruce.“

Trina schob die beiden Streithähne auseinander: „Hört auf, wir probieren es gar nicht erst aus. Viel zu riskant.“ Und wenn, dann nur mit einem Foto des jungen Bruce Campbell.

„Da erfindest du mal was, das ein richtiger Knaller werden könnte und dann …“ Rosie rang die Hände. „Was fehlt also noch an dem Rejubilator?“

„Ich bin nicht sicher. Das Kernstück ist der Oszillator mit dem Transformationsstrahl.“

„Ist dafür dieses Rädchen?“ Rosie stippte gegen einen Drehknopf am Fernseher, um den herum eine bunte Skala klebte.

„Genau. Grün ist für Rejubilieren, Gelb ist für Animieren.“

„Und rot?“

„Keine Ahnung, muss ich noch erfinden. Stell lieber nicht daran herum.“

Rosie schaute beleidigt drein: „Ich doch nicht! Ich nehme lieber noch ein paar Kekse.“ Jetzt, wo sie wusste, wie das Ding funktionierte, konnte sie sich heute Nacht hier her schleichen und ein oder zwei Ashtons zum Leben erwecken. Sie musterte Karacho aus den Augenwinkeln. Vermutlich plante der Winzling das gleiche, das sähe ihm ähnlich.

„Dann müssen wir also noch hier bleiben?“, wollte der Junge wissen.

„Ja, vorläufig schon.“

„Dann werde ich mir wohl einen neuen Nunchaku besorgen, oder ein paar Shuriken, wer weiß, was hier noch passiert!“ Mit den Kochlöffeln war es einfach nicht dasselbe.

Er hatte den Satz kaum beendet, als draußen ein Höllenlärm entstand. Die W.E.W. begann zu beben, wobei eine der Teetassen zu Boden fiel und zerbrach.

„Was ist das? Ein Erdbeben?“ schrie Rosie und rettete die Keksschale (zumindest, bis sie das restliche Gebäck verputzt hatte).

„Nein! Irgendetwas kommt da vom Himmel!“ Trina rannte zum Fenster, als sich schon ein Schatten auf das Wohnmobil legte. „Es landet im Garten! Es ist riesig! Es sieht aus wie …“ Da war sie schon an der Tür und nach draußen gestürzt.

„Hinterher!“ Karacho flitzte ihr nach, den Kochlöffelnunchaku gezückt.

„Ich brauche dringend eine neue Kehrschaufel“, stöhnte Rosie. Aber mit der hätte sie auch nichts gegen die Rakete vor der Tür ausrichten können. Die landete mit viel Dampf und Rauch und Lärm vor ihnen. Mindestens dreißig Meter hoch und ganz aus Messing, mit einer Luke und einem Ausstieg, der gerade aufklappte.

„Ach du je …“

Aber Trina war begeistert: „Eine richtige Rakete!“

Der Antrieb wurde ausgeschaltet und nur das Zischen aus den Rohren war zu hören, dann schwere Schritte aus dem Inneren. Der Dampf lichtete sich nur langsam und ließ den Neuankömmling unheimlich riesig aussehen, der nun auf der Rampe erschien. Tatsächlich war er auch knapp zwei Meter groß und so dünn, dass er im ersten Moment an einen Kleiderständer, an den man einen weißen Kittel und Handschuhe gehängt hatte, erinnerte. Als er gemessenen Schrittes die Rampe herunterkam, konnte man ihn deutlicher erkennen. Sein weißes Haar stand wirr um eine kahle Stelle, seine Nase gemahnte an einen Raubvogel, die Lippen waren schmal und blutleer. Seine Augen steckten hinter einer modifizierten Schweißerbrille, auf die sich verschiedene Linsen klappen ließen (beispielsweise eine Sonnenbrille oder eine Lupe). Und seine Hände steckten in Lederhandschuhen, die mit einem Exoskelett aus Messing verstärkt waren.

Die drei Freunde starrten ihn sprachlos an, bis der Dampf sich völlig verflüchtigt hatte.

„Guten Tag, die Herrschaften.“ Der ältere Herr verbeugte sich leicht, ließ das Trio aber keine Sekunde aus den Augen. Es schien, als würde er sie durch sein Vergrößerungsglas ganz genau analysieren. Wie Ameisen in einem Glas. „Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle: Professor Messing ist mein Name. Der weltgrößte Erfinder.“ Jetzt stand er vor ihnen und blickte auf die drei hinab.

Rosie wollte sofort klarstellen, dass natürlich Trina die weltbeste Erfinderin war, aber sie hielt sich gerade noch zurück. Für Höflichkeiten war ihre Freundin zuständig.

„Freut uns sehr, Sie kennen zu lernen, Professor. Das sind Rosie und Karacho und ich bin Trina, ebenfalls eine Erfinderin.“

Messing sah über die beiden anderen hinweg, als wären sie faules Gemüse in der Supermarktauslage. „So habe ich es läuten hören, Fräulein Trina. Ein junger, aber brillanter Kopf.“

Da wurde das Mädchen doch glatt rot. „Danke, ich tue, was ich kann. Haben Sie die Rakete selbst gebaut?“

„Natürlich. Messinghülle mit Anti-Strahlen-Überzug, atombetriebener Hyperdampfantrieb, Zentrifugalkreisel, komfortable Kommandozentrale und eine Sauna.“

„Was ist mit Waffen?“, fragte Karacho neugierig.

Der Professor geriet einen Moment ins Stocken. „Natürlich … nicht. Ich bin Forschungsreisender.“

„Wie schade.“

Aber Rosie begann misstrauisch zu werden, ohne dass sie einen Daumen drauf legen konnte. So ein Grummeln in der Magengegend, wie wenn die Pizza im Ofen anbrennt. „Kann ich mal reingehen?“

„Bedauere, aber du würdest nur alles verstellen.“ Er drückte einen Knopf an seinem Handschuh und die Rampe schloss sich hinter ihm. „Ein andermal vielleicht.“

„Einen atombetriebenen Hyperdampfantrieb halte ich für nicht zeitgemäß. Sie sollten mit regenerativen Energiequellen arbeiten“, bemerkte Trina.

„Soso, würdest du? Und wie willst du Reisen durch luftleeren Raum schaffen?“

„Ich arbeite nebenbei an Superakkus, die Platz sparend und langlebig sind. Gekoppelt an eine Notfallenergiezufuhr, einen Heimtrainer oder ein Hollandrad, sollten die auch solchen Reiseansprüchen genügen.“

„Wie überaus interessant. Darüber müssen wir uns unbedingt eingehender unterhalten.“ Er zog eine aufklappbare Sonnenuhr aus der Tasche. „Ich fürchte, ich muss vorher jedoch eine Teezeit einlegen.“

„Das trifft sich gut, wir trinken gerade Tee. Kommen Sie doch bitte herein.“ Trina führte ihn zur W.E.W., Karacho trottete hinterher. Rosie wäre am liebsten vorgelaufen und hätte die Tür von innen verriegelt, aber stattdessen starrte sie nachdenklich auf die Rakete. Sie wurde das Gefühl nicht los, dass jemand sie beobachtete und es war nicht der Professor mit seiner komischen Brille. Sie schüttelte vorsorglich die Faust, um eventuelle Spione zu warnen, dann folgte sie ihren Freunden.

Natürlich hatte Rosie Recht, denn kaum war sie durch die Tür des Wohnmobils getreten, da ging eine geheime Klappe an der Rakete auf und drei kleine Schatten sprangen heraus, um sofort hinter dem Kirschbaum in Deckung zu gehen.

Kapitel 2.2